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Schuljahre vor 1970

Nach dem Ende des 2.Weltkrieges ließ der Zuzug von Ausgesiedelten und Flüchtlingen die Bevölkerungszahlen in den Gemeinden erheblich ansteigen. In den Klassenräumen drängten sich die Kinder, teilweise musste schichtweise unterrichtet werden. Als in dieser Notsituation Schulerweiterungen in Echzell und Gettenau dringend notwendig wurden, fassten auf Anregung des damaligen Schulleiters Rudolf Kießling die Gemeindeverantwortlichen 1955 den Beschluss, unter Einbeziehung der Gemeinde Grund-Schwalheim einen Schulverbund zu gründen und eine Mittelpunktschule zu bauen. Am 1.September 1956 konnte der Grundstein gelegt werden und am 24. August 1957 wurde die neue Wetterau-Schule feierlich eingeweiht.

Die folgenden Jahre sahen einen weiteren Anstieg der Schülerzahlen. Schülerinnen und Schüler aus Blofeld, Heuchelheim, Leidhecken, ja sogar aus Berstadt wurden zeitweise in Echzell unterrichtet. Man diskutierte über eine neue Mittelpunktschule in der Waldecke, später plante man eine gemeinsam mit Wölfersheim zu errichtende Gesamtschule unweit des Wölfersheimer Teiches. Leider scheiterten diese Pläne. Es blieben in Echzell eine Grundschule, Jahrgangsstufe 1 bis 4 und eine anschließende Hauptschule mit den Jahrgangsstufen 5 bis 9.